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Botulinum

Botulinum ist ein von dem Bakterium Clostridium botulinum gebildetes Eiweiß. Botulinum wird heute gentechnisch hergestellt und unterliegt strengsten Kontrollen. Die Wirkung dieses Stoffes wurde vor mehr als 100 Jahren von dem deutschen Arzt Julius Kerner beobachtet. Damals gab es häufiger die Botulinum-Vergiftung durch verdorbene Würste (lat. botulus=Wurst).

Das Medikament Botulinum wird in geringsten Dosierungen in und über mimische Gesichtsmuskeln gespritzt und entfaltet seine entspannende Wirkung auf die Muskulatur im Umkreis von etwa einem Zentimeter. Weiterhin wird Botulinum zur Hemmung übermäßigen Schwitzens an den Achseln, Händen und Füßen genutzt. Durch die große Routine, die niedrige Dosierung und die genaue Platzierung der Substanz sind unerwünschte Nebenwirkungen extrem selten.

Durch Botulinum entspannen sich Gesichtsmuskeln, die für Faltenbildung verantwortlich sind. Dadurch kommt es zur Glättung der Falten. Behandelt werden am häufigsten die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen (Glabella), die Querfalten der Stirn (Denkerstirn) und die Lachfalten an den Augenrändern (Krähenfüße). Auch zur Entstehung der Marionettenfalten vom Mundwinkel zum Kinn tragen mimische Muskeln bei. Die Wirkdauer von Botulinum an der Gesichtsmuskulatur beträgt etwa drei bis vier Monate. Die Hemmung der Schweissdrüsen hält etwa sechs bis neun Monate an. Bei kontinuierlicher Behandlung bilden sich Falten mit der Zeit weitgehend zurück.

Behandlungen

Zornesfalte

Zornesfalte und Stirnfalten

Augenfalten

untere Gesichtshälfte

Hyperhidrose